| Karl-Heinz Klaus verstorben | ||
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Am 24. Juni
verstarb im Alter von 63 Jahren Herr Karl-Heinz Klaus aus Alexanderdorf. Nicht nur für seine Familie, auch für viele Freunde und unzählige Menschen in verschiedenen Ländern Osteuropas bedeutet dies einen schweren Abschied. Auch unserem Kloster war er als Nachbar seit Jahrzehnten als Freund und Helfer verbunden. Das intensivierte sich noch einmal, als er sehr bald nach der Wende von 1989/90 über unsere Beziehungen zu Klöstern in Litauen Kontakte dorthin knüpfte. Seitdem organisierte er in jedem Jahr mehrmals Hilfstransporte für die bis heute bedürftigen Menschen dort, aber auch in Polen, Tschechien und Rumänien. Auch die Benediktinerinnenklöster in Vilnius und Kaunas verdanken seinem Einsatz viel. Nicht nur Lebensmittel und Kleider, vor allem medizinisches Gerät und Medikamente fanden den Weg zu notleidenden Menschen. |
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Unermüdlich war er auf der Suche nach neuen "Quellen" für die benötigten Hilfsgüter. Er verstand es, Ärzte, Apotheker, Verwaltungsleiter von Krankenhäusern und Heimen in seine Projekte einzubinden und mobilisierte zahlreiche Helferinnen und Helfer beim Sortieren, Verpacken und für die anstehenden Fahrten. So entstand ein ausgedehntes Netzwerk in der ganzen Region, weit über die Grenzen der Kirche hinaus. Zugleich mit der konkreten humanitären Hilfe waren ihm die direkten Kontakte zu den Menschen immer ein persönliches Anliegen. Freundschaften über die Ländergrenzen hinweg entstanden, Besuche gingen hin und her. Im Juli 2003 wurde er für sein Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Karl-Heinz Klaus war ein Mensch der sich begeistern ließ und viele begeisterte. Sein Glaube und tiefes Gottvertrauen, die Verwurzelung in der Familie und in der Kirche waren die Quellen seiner Kraft. Viele Menschen werden sein Andenken in großer Dankbarkeit bewahren. |
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