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6. Dezember

Nikolaus
 

 

Am Nikolausabend, also schon gestern, war wie in jedem Jahr die ganze Klostergemeinde versammelt, um St. Nikolaus und seine Begleitung zu begrüßen.

Dieser Abend ist eine Domäne der Schwestern im Juvenat, und beide haben wochenlang mit viel Phantasie und mit Spaß daran gearbeitet, dem Konvent das Leben des großen Heiligen ins Gedächtnis zu rufen. Mit Sketchen und Schattenspielen stellten sie die verschiedenen Legenden dar. Dabei kamen schauspielerisches Potential, handwerkliches Geschick und sozialpädagogische Ambitionen zum Vorschein.

Die Schwestern bekamen zusammen mit einer kleinen leiblichen Stärkung auch noch eine Aufgabe mit auf den Weg duch die verbleibenden Adventstage.

Im Gästehaus hatte der Nikolaus diesmal nur sehr wenig zu tun. In dieser Woche ist es dort ziemlich still, was sich zum Wochenende beim traditionellen Seminar "Meditation des Tanzes" ändern wird.

Hier
gibt es eine Kostprobe vom gestrigen Abend zu sehen.
Lautsprecher bitte ganz aufdrehen.

 
 
19. November

Treffen junger Ordensschwestern im Erzbistum Berlin
 

"Meister, was muß ich tun,
um das ewige Leben zu gewinnen?"

Eine anspruchsvolle Frage, der dreizehn jüngere Schwestern aus dem Erzbistum Berlin am Samstag nachgingen. Einen Tag des Auftankens bei Gott und des gemeinsamen Austauschs verbrachten die Schwestern aus insgesamt sechs Kommunitäten in Alexanderdorf.

Der Vormittag war ganz geprägt von der gemeinsamen Lectio Divina. Der Text vom barmherzigen Samariter aus dem Lukasevangelium hat sich für die Schwestern noch einmal neu erschlossen und ging mit durch den Tag.

Die folgende Klosterführung stieß auf großes Interesse und fand ihren Zielpunkt in der Klosterkirche zum gemeinsamen

 
Gebet der Mittagshore. Nach einer guten Mittagsstärkung, zu der jede Gemeinschaft etwas beisteuerte, setzten sich die Schwestern in drei Kleingruppen mit dem Thema der Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe anhand verschiedener Texte auseinander.

Das Plenum und die Reflexion am Abschluß waren für alle sehr bereichernd.
Auch Organisatorisches konnte bei Kaffee und Kuchen am Ende dieses Tages besprochen werden.

Die gemeinsamen Stunden und das Wissen um die Verbindung untereinander wurden von allen als Stärkung empfunden und mit Freude schauen die jüngeren Schwestern auf das Frühjahr 2012, dann wird das nächste Treffen statt finden.
 
12. Oktober

Auch in diesem Jahr: Erntedank-Gaben aus Wittichenau
 


  Kartoffeln, Äpfel, Kürbisse, Zucchini, Nüsse, verschiedene Kohlsorten, Honig, schon fertige Konserven und ein Geldbetrag - von den Erträgen ihrer Arbeit haben die Gemeindeglieder der Pfarrei Wittichenau auch in diesem Jahr unserem Kloster eine großzügige Spende zukommen lassen.

Am Montag fuhr gegen Mittag ein voll beladener LKW auf den Klosterhof.
Mit den vereinten Kräften des Kraftfahrers, des Garten- und Küchenteams war die Ladefläche bald leergeräumt, und der Keller füllte sich mit all den guten Sachen. Der Duft von frischen Kartoffeln und Äpfeln begrüßte die Schwestern, als sie zum Mittagessen ins Refektorium kamen. Am Nachmittag kam so manche, um sich an der Fülle des Segens zu erfeuen.

Gestern wurde dann im Keller geräumt und sortiert - eine willkommene Alternative zur Freiland-Gartenarbeit, die bei dem ungemütlichen Dauerregen gerade recht kam.
Nun ist alles fein säuberlich unter Dach und Fach, wie man sehen kann.

Wir Schwestern bedanken uns herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern und werden mit ihnen über viele Wochen bei unseren Mahlzeiten verbunden sein und natürlich darüber hinaus auch mit unserem Gebetsgedenken.

 
22. September

Schwestern beim Papst
 
Zusammen mit den zehntausenden Pilgern, die sich zum Olympiastadion aufgemacht hatten, erlebten sechs Schwestern aus Alexanderdorf den Gottesdienst mit dem Heiligen Vater als ein wirkliches Fest des Glaubens.
 
  Schon nach dem Mittagsgebet hatten sie sich auf den Weg gemacht und das Ziel noch vor Einsetzen der breiten Pilgerströme erreicht.

Einige waren schon beim Papstbesuch von Johannes Paul II. 1996 dabei gewesen, für andere war es eine Premiere in der großen Arena.
Die Zeit bis zum Eintreffen des Papstes verging schnell, denn auf Schritt und Tritt traf man Bekannte und sogar Verwandte oder kam ganz unkompliziert mit anderen Gottesdienstbesuchern ins Gespräch.

Erster Höhepunkt war die Übertragung der Rede des Papstes vor dem Deutschen Bundestag. Die haben wir heute bei Tisch noch einmal nachgelesen und mit erhöhter Konzentration aufgenommen.
Während die daheimgebliebenen Schwestern via Internet die Ereignisse im Stadion verfolgten, stimmten die sechs abgeordneten Schwestern beim Eintreffen des Papstes kräftig in den Applaus ein, der immer wieder aufbrandete. Für sie war dieser Gottesdienst ein unvergeßliches Erlebnis, nicht nur, weil sie ihn mit dem Nachfolger des heiligen Petrus feiern konnten, sondern auch, weil sie Teil einer so großen glaubensbegeisterten Menge waren.
 
 
Mit den zugeteilten Sitzplätzen waren die Schwestern sehr zufrieden, weil sie gute Sicht auf Altar und Videowand ermöglichten. So konnten trotz der großen Entfernung einige passable Fotos gemacht werden.
Außerdem dienten die Schwestern selbst vielen Pilgern als Fotomotiv, dank der beim Stand von domradio.de überreichten Luftballons.
Müde aber glücklich waren dann alle wohlbehalten kurz vor Mitternacht wieder im heimatlichen Kloster angekommen.

Die weiteren Stationen des Papstbesuchs in Deutschland verfolgen wir in den kommenden Tagen mit großem Interesse über die verschiedenen Medienangebote.
 
16. September

Unser Beitrag zum Papstbesuch ist geleistet
 
Das Kapitel "Hostien für den Papst" ist abgeschlossen, jedenfalls bei uns in Alexanderdorf. Heute wurden die vier Kartons abgeholt und sind nun auf dem Weg ins Olympiastadion.

In der aktuellen Ausgabe der Katholischen SonntagsZeitung kann man dazu lesen:
"...'Tag und Nacht' hätten die Benediktinerinnen der Abtei St. Gertrud in Alexanderdorf gebacken, um 80 000 (Hostien) in Packungen zu je 150 Stück liefern zu können."

Das erregte Belustigung bei den Betroffenen, denn diese Menge übersteigt nur leicht den Ertrag einer normalen
 
Tagesproduktion (ca. 70 000 Hostien). Der spontane Kommentar eines unserer Mitarbeiter: "Schwester, Sie müssen sich mal ausschlafen!"

Viel anspruchsvoller war die Bedienung der zahlreichen Medienanfragen, die seit Mai manchmal täglich eingingen. Insgesamt haben wir 17 Teams von Presse, Funk und Fernsehen empfangen. Auch das hat nun ein Ende. Jetzt heißt es: "Nur noch zweimal backen, dann kommt der Papst." Zwei der drei Bäckerinnen werden am 22. September im Olympiastadion dabei sein.
 
 
7. September

Altäbtissin Gisela Müller verstorben
 



Ausführlicher Lebenslauf

 

In der Morgenfrühe des 7. Septembers verstarb im Alter von 86 Jahren unsere Altäbtissin Gisela Müller an den Folgen eines unglücklichen Sturzes, bei dem sie einen Schädelbruch erlitt.

Mutter Gisela war 1947 in Alexanderdorf eingetreten und wurde nur wenige Tage später mit der Gründungsgruppe des späteren Klosters Burg Dinklage nach Westdeutschland geschickt.
Als sich zu Beginn der 60-iger Jahre die personelle Situation im Mutterkloster dramatisch verschlechterte, kam sie zusammen mit vier anderen Schwestern zurück nach Alexanderdorf.
1979 wählte der Konvent sie zur Priorin und 1984, nach der Erhebung des Klosters zur Abtei, zur ersten Äbtissin. Im Jahr 2000 gab sie das Amt auf, leitete aber weiterhin bis vor wenigen Wochen die Arbeit in  Paramentenwerkstatt und Nähstube.
Unerwartet plötzlich rief sie nun der Herr über Leben und Tod in die Freude seines Reiches heim.

Eucharistiefeier in der Klosterkiche Samstag, 17. September 2011, 10.30 Uhr, anschließende Beerdigung auf dem Friedhof in Kummersdorf-Alexanderdorf.

 
 
1. September

Kirchweihfest und Einkleidung
 


In jedem Jahr ist das Kirchweihfest ein besonderer Höhepunkt des klösterlichen Lebens. Viele von unseren Schwestern haben noch selbst an der Scheune mitgebaut , die wir am 1. September 1984 als Haus Gottes eingeweiht haben.
In diesem Jahr verband sich mit dem Gedenken an das Geschehen vor 27 Jahren die Freude über die Einkleidung unserer Postulantin Maria, die nun als unsere Schwester Paula im Noviziat ihre Berufung zum monastischen Leben weiter prüfen wird. Unsere Äbtissin gab ihr dafür einen realistischen und letztlich doch ermutigenden Blick in die Zukunft mit:

"Dies ist ein Weg der Reifung, der Läuterung und des geistlichen Wachstums. Du wirst auch erfahren, wieviel  Schwäche und Mängel auch in einer geistlichen Gemeinschaft bleiben, wie die verschiedenen Charaktere sich aneinander reiben, wie wir gar nicht immer einer Meinung sind, wie es auch menschliche Begrenztheit gibt und Schuld. Benedikt spricht am Ende seiner Regel über den "guten Eifer" und sagt, daß die Brüder einander in gegenseitiger Achtung zuvorkommen und ihre körperlichen und charakterlichen Schwächen mit unerschöpflicher Geduld aneinander ertragen sollen (RB 72,5). Das alles gehört auch dazu und will durchgekämpft und bestanden werden.
Aber du wirst auch immer wieder erfahren, wie das himmlische Jerusalem sein Licht schon hier aufleuchten läßt in der Freude über die Gegenwart Gottes in deinem Leben, in der wachsenden Gemeinschaft mit Jesus Christus, in guten Stunden des vertrauten Miteinanders, in schwesterlichem Beistand, im gegenseitigen Vertrauen und dem Bewußtsein, füreinander einzustehen in guten und schweren Tagen."
 
16. August

Besuch aus dem Kloster Helfta
 
 
Die Patronin unseres Klosters, die hl. Gertrud von Helfta, verbindet unseren Konvent mit der Gemeinschaft der Zisterzienserinnen, die 1999 das berühmte Kloster Helfta neu gründeten. Seitdem werden geschwisterliche Beziehungen durch verschiedene Kontakte und auch gegenseitige Besuche gepflegt.

So war es uns eine große Freude, daß wir einen Tag nach dem Hochfest der Gottesmutter acht der insgesamt zwölf Schwestern des Helftaer Konvents bei uns zu einem Tagesbesuch begrüßen konnten.

Wie es die Regel Benedikts für die Aufnahme von Gästen vorsieht, kamen wir zuerst zum gemeinsamen Gebet der Mittagshore in der Kirche zusammen. An das Mittagessen schloß sich für die Besucherinnen eine Hausbesichtigung an. Danach trafen sich alle zu einer fröhlichen Kaffeerunde im Klostergarten. Es nahm geraume Zeit in Anspruch, war aber interessant und auch unterhaltsam, als sich jede einzelne aus  Helfta und Alexanderdorf zum Kennenlernen vorstellte.
 
 

 
Darüber hinaus trafen sich alte Bekannte von verschiedenen Begegnungen auf Tagungen oder bei früheren Besuchen. Auch der Kontakt zwischen Schwestern, die sich vorher nicht kannten, war schnell hergestellt.
"Überall dienen wir dem einen Herrn" schreibt Benedikt in seiner Klosterregel. Es ist immer wieder eine Bestätigung und ermutigend, die Wahrheit dieses Satzes zu erleben, wie es auch bei diesem geschwisterlichen Austausch geschah.
Die Einladung zum Besuch in Helfta nahmen wir gern entgegen.
14. August

Abschluß der Sommermusiken 2011
 
 
Nach dem erfreulichen Besucheransturm am 10. Juli, konnte man sich kaum eine Steigerung vorstellen. Aber zum letzten Konzert der diesjährigen Reihe "Sommermusiken" kamen tatsächlich noch ein paar mehr Hörer als einen Monat zuvor. Dafür wurden in der Kirche noch einige zusätzliche Stühle mehr aufgestellt als im Juli.

Wir freuen uns, daß dieses künstlerisch anspruchsvolle Angebot sich inzwischen solcher Beliebtheit erfreut.

Schon jetzt ergeht die herzliche Einladung für den 1. Mai 2012 zu einer Neuauflage "Sommermusiken im Kloster Alexanderdorf".

Bericht lesen
 
10. Juli

Besucherrekord bei der dritten "Sommermusik im Kloster Alexanderdorf"
 


Ein wunderschöner Sommertag − im Garten am Seerosenteich stärkte man sich erst einmal mit Kaffee und frisch gebackenem Kuchen und ging dann in die Kirche zur Sommermusik.

Ein erstklassiges Ensemble lud zu einem vielversprechenden Kunstgenuß ein. Und so war es dann auch.

Katherina Müller (Sopran), Johann Plietzsch (Trompete),  Regina Sußmuth und Charlotte Kraemer (Violine), Caroline Krüger (Viola), Horst Krause (Violoncello), Annette Rheinfurth (Kontrabaß) und Michael Witt (Orgel) musizierten gemeinsam Werke von Guiseppe Torelli, Johann Joseph Fux, Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Sebastian Bach.

Torellis „Sinfonia D-Dur“ für Trompete und Streicher eröffnete die festlich jubilierende Sommermusik.

Bei der Kantate „Plaudite, sonat tuba“ − „Ihr Völker, klatscht in die Hände, es tönt die Trompete zur Freude“ wetteiferten Solosopran mit der Trompete voller Freude und Lust.

Das folgende Streichquintett von Mozart „Divertimento F-Dur, KV 138“ wurde so brillant gespielt, dass man auf den Höhepunkt, die Bach-Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“  direkt gespannt war.

Und nicht umsonst. Hier vereinten sich noch einmal alle Musiker zu einem hinreißenden musikalischen Zusammenspiel, das die Zuhörer in Begeisterung versetzte.

Die Kirche war voll besetzt. Weitere Besucher saßen im Kapitelsaal, und auch vor der Kirche hörte man die vollen Töne, die durch geöffnete Tür und Fenster drangen.

Es wäre vermessen, einzelne Aufführende besonders anzuführen, alle können nur inständig bedankt sein für ihr so exzellent dargebotenes Gotteslob.

 
24. Juni

Früchte unserer Medienarbeit in den letzten Tagen
 
Berliner Morgenpost vom 22. Juni
 
rbb vom 23. Juni
Dieser Beitrag ist bis zum 29. Juni abrufbar.
 
22. Juni

Klostersommer
 
Der Alltag im Kloster kennt kennt das berühmte Sommerloch nicht.
Am vergangenen Sonntag fand das zweite Konzert in der Reihe "Sommermusiken im Kloster Alexanderdorf" statt. Friedemann Ludwig (Violoncello) und Dietmar Hiller (Orgel) brachten einer zahlreichen Hörergemeinde Werke von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi, François Couperin und Arvo Pärt meisterhaft zu Gehör.

Bericht lesen
 
Montag, Dienstag und Mittwoch waren "Medientage": Presseleute für Text, Bild und Ton, insgesamt von fünf verschiedenen Auftraggebern, gaben sich in der Hostienbäckerei die Klinke in die Hand. Alle sind an dem einen Thema interessiert: Hostienbacken für den Papst, d.h. für die Papstmessen in Berlin und Erfurt.



Wir Schwestern verwundern uns darüber. Schwester Theresia, die Leiterin der Hostienbäckerei, ist inzwischen gut geübt, die gewünschten Auskünfte zu geben. Ab heute Mittag ist alles vorbei: Wegen Ferien wird zwei Wochen lang nicht gebacken.


Einige Schwestern sind auf Reisen, so daß es in der Kirche und im Refektorium Lücken gibt. Über den zu Hause Gebliebenen strahlte in den vergangenen Tagen zweimal ein Regenbogen.
 
29. Mai

Mitgliederversammlung des Fördervereins
 
 
Zur Jahresversammlung unseres Fördervereins trafen sich 43 Mitglieder im Kloster. Wie immer waren sie zu Beginn zum Kaffeetrinken auf der Gästewiese eingeladen. Bei der anschließenden Vereinssitzung wurden der Rechenschaftsbericht über das vergangene Geschäftsjahr und die geplanten Projekte für 2011 vorgestellt.

Nach einer kurzen Pause brach man zu einer Führung in den Klostergarten auf, wo unsere Mitarbeiterin, Frau Claudia Schmidt, sehr kenntnisreich Anbau und Anwendung verschiedenster Kräuter und Heilpflanzen erläuterte. Dabei gab es manches Erstaunen bei den interessierten Zuhörern, erfuhren sie doch, wie viele dieser Pflanzen ihnen tagtäglich im eigenen Garten oder in der freien Natur begegnen.

Der Nachmittag mit dem Förderverein ist auch eine Gelegenheit, daß die Gäste mit der einen oder anderen Schwester des Konvents ins Gespräch kommen können, was von beiden Seiten geschätzt wird.
Bei der Vesper um 17.30 fand sich zum Abschluß die klösterliche Gemeinschaft mit dem Großteil der Förderer zum gemeinsamen Gotteslob zusammen.
 
1. Mai

Eröffnung der Sommermusiken

Am 1. Mai begann traditionsgemäß die Reihe „Sommermusiken im Kloster Alexanderdorf“.

Bei herrlichem Frühsommerwetter spielten Anna Maria Fitzenreiter (Harfe) und Knut Zimmermann (Violine) Kompositionen aus dem Barock (VIVALDI und J. S. BACH),
der Spätromantik (SAINT-SAËNS und DVORAK) und der Neuzeit (BERNARD ANDRES * 1941, DÉSIRÉ EMILE INGHELBRECHT [1889-1965], ANDRÉ CAPLET [1878-1925] und JEAN FRANÇAIX [1912-1997].

Im Programmheft sind Informationen über die Komponisten, die den Zuhörern sicherlich völlig unbekannt waren, nachzulesen, ebenso wie die musikalischen Lebensläufe der Interpreten.
Dem ist hier nichts hinzuzufügen.

Die Musik überraschte durch ihren vollen Wohlklang, man wollte nicht glauben, daß lediglich zwei Instrumente diesen harmonisch-musikalischen Zauber entfalten konnten.


Besonders die Kompositionen aus der neueren Zeit (teils solistisch, teils gemeinsam) faszinierten und vermittelten unmittelbar die Psalmworte „mit Harfen und mit Cymbeln schön“ sei Dein Lob gesungen. Die wunderbaren Instrumente (die Violine aus dem Jahre 1736 von Florenco Guidantus) in den Händen so harmonisch zusammenspielender Instrumentalisten veredelten den Hörgenuß.

Danke an alle, die das ermöglichten.

 
17. April

Treffen der Teilnehmer des Berufungsjahrs 2009 / 2010
 
Zum Konzept des Berufungsjahrs im Erzbistum Berlin gehört es, daß Teilnehmer und Team nach ca. einem halben Jahr zu einem Nach-Treffen zusammenkommen.
Nachdem sich gezeigt hatte, daß der geplante Termin im Februar für die meisten nicht zu verwirklichen war, wurde er neu auf den Palmsonntag angesetzt. Und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren vollzählig angereist.

Wie üblich beim Berufungsjahr fand man sich zuerst in einer gemeinsamen Bibelarbeit zusammen. Danach brachen wir zum Spaziergang auf - noch einmal "Plattenweg gehen" (hinter dem Kloster auf dem Feld).

Der dritte Programmpunkt war für alle spannend, denn es ging darum:
Was ist gewesen - seit dem Abschluß des Berufungsjahrs?
Was ist vom Berufungsjahr geblieben - an Erfahrung und Praxis eigenen geistlichen Lebens?
Was kommt, war zeichnet sich ab - für die nähere oder fernere Zukunft?

Die Zeit verging - wie immer - viel zu schnell. Alle waren froh über diesen gemeinsamen Nachmittag. Und weil es so schön war, wurde der Wunsch laut, das man es doch nicht bei nur einem Nachtreffen belassen, sondern ein weiteres organisieren solle.

Inzwischen laufen die Vorbereitungen für ein neues Berufungsjahr im Erzbistum Berlin, das sich im Herbst dieses Jahres auf den Weg macht.
Informationen dazu gibt seit kurzem auf einer eigenen Internetseite:

www.berufungsjahr-berlin.de.
Ostervorbereitungen
Eine Woche vor dem Osterfest gewinnt die geistliche Vorbereitung im Kloster noch einmal an Intensität, in der Feier der Gottesdienste, an einem Tag der besonderen Einkehr für die Schwestern, in der Auswahl der Tischlesung.
Darüber hinaus gibt es auch die Aktivitäten für die großen liturgischen Feiern - und für die Feier mit allen Sinnen, z.B. für festliche Mahlzeiten.

So traf sich der ökumenische Chor zur Generalprobe für die Johannes-Passion im Karfreitagsgottesdienst.

Schon seit vielen Jahren feiern wir am Karfreitag zusammen mit den Christen aus den evangelischen Nachbargemeinden.

2007 hatte Andreas Kaiser, damals Organist in Berlin, den Text der Passion für die Feier in unserer Kirche vertont.
 
Zur gleichen Zeit wurden von den Teilnehmerinnen an einem Fastenkurs Eier zum Färben vorbereitet. Traditionell gibt es am Ostersonntag die mit Bienenwachs bemalten und anschließend mit Zwiebelschalen gefärbten Ostereier, über die vor dem Frühsück nach der Osternacht ein eigener Segen gesprochen wird.
Weil wir dank guter Freunde in Polen und Litauen seit einigen Jahren jeweils eine Osterkerze aus reinem Bienenwachs haben, gibt es von den Osterkerzen der Vorjahre genügend Wachs zum Verzieren der Eier. Die dafür verwendeten Federkiele von Gänsen sind allerdings schon seit vielen Jahren in Gebrauch.

25. März

Feuerwehr im Kloster
 
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Sperenberg machten sich bei einem Rundgang durch das Klostergelände und der Besichtigung der Räumlichkeiten ein Bild über Möglichkeiten der Brandbekämpfung im Ernstfall.

Anschließend war bei den Schwestern das Interesse groß, zu erfahren, welche Hinweise  bei dieser Ortsbegehung durch die Fachleutegegeben wurden.

Mit diesem Besuch wurde uns allen bewußt, daß es notwendig ist, einen konkreten Plan für unvorhersehbare gefährliche Situationen zu haben, von denen wir jedoch hoffen, daß sie nie eintreten werden.
3. März

Gerüstet für den nächsten Winter
 

"Im Märzen der Bauer" ...
Bei dem sonnigen Wetter und Vogelgezwitscher im Park möchte man mit der Gartenarbeit beginnen. Das ist wegen des tief gefrorenen Bodens noch nicht möglich.
Alternativ dazu wurde der gerade gelieferte Schneepflug an den Traktor anmontiert und eine Probefahrt gemacht. So sind wir für den nächsten Winter bestens gerüstet.

Die Schneemassen der letzten Saison überforderten die Leistungskraft des alten Schneeräumgeräts, das im übrigen über Jahrzehnte gute Dienste geleistet hat. Nun wird es in den "Ruhestand" verabschiedet, aber noch nicht gänzlich entsorgt.

Bleibt abzuwarten, wann die neue Errungenschaft zum ersten Mal zum Einsatz kommen wird.
 
6. Januar

Sternsinger unterwegs in Alexanderdorf
 
 
Auch in diesem Jahr beteiligten sich sechs Alexanderdorfer Kinder an der Sternsingeraktion.
Die inzwischen 53. Aktion von BDKJ und Kindermissionswerk steht in diesem Jahr unter dem Motto "Kinder zeigen Stärke". Beispielland ist Kambodscha, wo immer wieder Kinder durch Kriegsmunition  schwer verletzt werden und infolge dessen mit Behinderungen leben müssen.

Schnee und Eis machten diesmal die recht langen Wege im Ort beschwerlich und gefährlich. Deshalb waren die singenden kleinen  Könige am zweiten Tag mit dem Auto unterwegs. Sie sammelten bei den Besuchen in den Häusern 305,- Euro als Beitrag für die Projekte, die Kindern in aller Welt zu einem besseren Leben helfen.