Archiv 2007 
21. Dezember
Pfarrer Clemens Wurm feiert 60-jähriges Priesterjubiläum
Zur Feier des Weihejubiläums von Herrn Pfarrer Clemens Wurm versammelte sich heute eine große Festtagsgemeinde in unserem Kloster. Zahlreiche Gemeindemitglieder der Gemeinde St. Joseph in Berlin-Rudow und der Alexanderdorfer Gottesdienstgemeinde brachten gemeinsam mit uns Schwestern ihren Dank vor Gott für 60 Jahre segensreichen priesterlichen Wirkens in der Ortskirche von Berlin.

In Rudow leitete Pfarrer Wurm fast 32 Jahre lang die Gemeinde. Es war eine Zeit des Aufbaus in der Pastoral und beim Bau von Gemeindezentrum und Pfarrkirche. Von 1996 bis 2005 wirkte er in Alexanderdorf als Hausgeistlichen. Auch hier war er bald ein gefragter Seelsorger, nicht nur bei der täglichen Eucharistiefeier, sondern auch in Gesprächen mit den Gästen des Klosters und für Priester, die den Austausch und Begleitung bei ihm suchten.
Der Pfarrgemeinde St. Joseph blieb er dabei immer durch lebendige Kontakte verbunden. Verschiedene Gruppen der Gemeinde fanden in den vergangenen Jahren den Weg nach Alexanderdorf und machten dabei auch Bekanntschaft mit dem Kloster.

Eine besondere Freude war es, daß wir den Festtag mit Herrn Weihbischof Weider (Berlin) feiern konnten, der in diesen Tagen sein 50 -jähriges Weihejubiläum begeht. Nach dem von ihm geleiteten festlichen Gottesdienst gab es bei einem Imbiß viele Begegnungen zwischen Rudowern, Alexanderdorfern und Schwestern. 

Wir wünschen Herrn Pfarrer Wurm für seine weiteren Jahre Gottes Segen und Freude darüber, daß sein priesterlicher Dienst - wie man heute erleben konnte - gute Früchte getragen hat. 
13. Dezember
Promotionsprojekt erfolgreich verteidigt


Unsere Schwester Manuela erarbeitete in den vergangenen Jahren am Monastischen Institut der Benediktinerhochschule S. Anselmo in Rom eine Studie zum Thema 
„Der Gehorsam gegenüber dem Abt im Kontext der Hermeneutik ausgewählter Regula-Benedicti-Kommentare des 20. Jahrhunderts“.
Ihre unter dem Mentorat von Sr. Prof. Dr. Aquinqata Böckmann entstandene Arbeit hat sie am 13. Dezember im Beisein von Kardinal Giovanni Lajolo (Apostolischer Nuntius in Deutschland von 1995-2003) erfolgreich verteidigt. 
Fernsehaufnahmen im Advent

Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunks besuchten am 4. Dezember unser Kloster und machten Aufnahmen in Kirche, Paramentenwerkstatt und bei den Nikolausvorbereitungen.

Das Ergebnis der Arbeiten kann man am Donnerstag, 6. Dezember, um 21 Uhr  
auf MDR sehen.
In der Reihe "Hauptsache gesund" geht es diesmal um "Abnehmen im Advent".

Das ist nicht unbedingt ein klösterliches Thema. Der kurze Beitrag mit den Bildern aus unserem Kloster soll in Ergänzung der Informationen und Tips zum "Genießen ohne Reue" die spirituelle Dimension des Fastens zur Sprache bringen.

Restaurierung der Pieta
Der Zustand der Pieta in unserer Kirche wurde in den vergangenen Jahren immer besorgniserregender.
Um den Bestand der Holzskulptur, die vielen Besuchern vertraut ist, zu erhalten, haben wir Anfang November die Restaurierungswerkstatt der Abtei Engelthal mit den notwendigen Arbeiten beauftragt.

Über die Advents- und Weihnachtszeit und vermutlich bis ins Frühjahr 2008 hinein nimmt eine Ikone "Gottesmutter des Zeichens" den Platz des Marienbildes ein.
15. Oktober
missio-Besuch im Kloster
Im Rahmen der missinarischen Bewußtseinsbildung zum Weltmissionssonntag 2007
besucht in diesen Tagen Frau Virginia Saldanha aus Indien das Erzbistum Berlin.  
Sie ist Geschäftsführerin der Kommission für Laien und Frauenfragen der
Indischen Bischofskonferenz und sehr engagiert für die Minderheit der
Eingeborenen und Kastenlosen DALIT in Indien.
Heute kam sie mit Vertretern von missio - Internationales Katholisches Missionswerk missio e.V. im Erzbistum in unser Kloster. In der Konvent-Rekreation am Mittag sprach sie über ihre Arbeit und die politischen und kulturellen Gegebenheiten in ihrem Land.
Diese Begegnung hat uns neu
in unserer Verbundheit mit den Christen der Weltkirche und unserer gemeinsamen Verantwortung in der Sendung der Kirche besonders für die Armen bestätigt.
15. Oktober
Gemeinde ich Wittichenau spendet Erntegaben für Alexanderdorf
Bereits zum dritten Mal beschenkte uns die Katholische Gemeinde in Wittichenau (Bistum Görlitz) mit den Gaben, die am gestrigen Erntedanksonntag zum Zeichen des Dankes für die Früchte des Jahres in die Kirche gebracht worden waren.
 

Heute fuhr der reich beladene LKW an unserer 
Küche vor. 
Wie schon in den vergangenen Jahren freuen 
wir uns über diese Unterstützung, 
umso mehr, als  Begleitbriefe einzelner 
Gemeindemitglieder die inzwischen 
gewachsene Verbundenheit ausdrücken.

Wieder erhältlich

2. Auflage 2007 im Selbstverlag

Lioba Gunkel OSB

Ich bin der Weg. 
Meditationen zu den Evangelien der Sonn- und Festtage

Lesejahr A

Band 1 "Weihnachts- und Osterfestkreis" kann sofort bestellt werden.
Band 2 "Im Jahreskreis" erscheint Ende November.

Bestellungen an:

Sr. Lioba Gunkel
Fax: (033703)916-214
abtei@kloster-alexanderdorf.de 
Ökumenisches Gespräch

Beim ökumenischen Gespräch im September ging es diesmal um Verständnis und die Verehrung der Gottesmutter Maria nach katholischer, reformatorischer und orthodoxer Tradition.

Zwei Teilnehmer hatten als Gesprächsgrundlage ein Kurzreferat über "Maria in katholischer bzw. evangelischer Sicht" vorbereitet. Dabei wurde deutlich, daß die ersten beiden Mariendogmen der alten Kirche (Maria, Jungfrau und Mutter; Maria, Gottesgebärerin) Christen aller drei Konfessionen verbinden. In der christologischen Fragestellung "Wer ist Jesus" machten die Konzilien Aussagen über die Mutter Jesu als "Jungfrau und Mutter" und als "Gottesgebärerin".
Die beiden neuzeitlichen Mariendogmen (1854 Maria, ohne Erbsünde empfangen und 1950 Maria, mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen) werden von den Kirchen der Reformation und den Orthodoxen Kirche nicht mitgetragen. Dort begründet man die Ablehnung mit fehlender biblischer Begründbarkeit. 
Im Lauf der Diskussion wurde deutlich, daß auch diese beiden Lehrentscheidungen nicht kirchentrennend zwischen den Konfessionen stehen müssen, solange die alleinige Mittlerschaft und Erlösung durch Jesus Christus nicht berührt wird. Im Kreis der Anwesenden gab es Verständnis und Zustimmung für den Ansatz der beiden neuen Dogmen, den man mit der Fragestellung "Was ist der Mensch" kurz umschreiben könnte. 

Interessant war der Austausch über Formen der Marienfrömmigkeit bzw. -verehrung in den verschiedenen Bekenntnissen. Man nimmt gute und hilfreiche, aber auch problematische Formen wahr. 
Das ökumenische Fazit eines Teilnehmers formulierte, daß es - auch in der Mariologie - wichtig sei, "die anderen als Christen anzunehmen, ohne alles übernehmen zu müssen".
9. August
Neuer Durchblick

Eine ungewohnte Perspektive bietet sich seit einigen Tagen den Gästen und Schwestern unseres Klosters.
Nachdem ein starker Ast der Trauerweide an unserem Parkplatz mit lautem Knall, aber ohne Personen- und Sachschäden, gebrochen war, wurde der ganze Baum gefällt. Das morsche Holz ließ befürchten, daß die Weide über kurz oder lang ganz umstürzen würde.

Bei den Arbeiten wurden auch die angrenzenden Sträucher in Mitleidenschaft gezogen. Ob der Stumpf der alten Weide noch einmal ausschlägt, bleibt abzuwarten.  
Bauarbeiten am Dach abgeschlossen
Nicht mehr ganz neu, aber sehr aktuell ist die Freude der Schwestern über das fertige Dach über der Kirche und ihrem Wohnbereich.
Pünktlich zum Festtag des hl. Benedikt am 11. Juli wurde das Gerüst abgebaut und die übrig gebliebenen Baumaterialien von den Grünanlagen entfernt. 

Im Zuge der Bauarbeiten wurden nicht nur Isolierung und Dachsteine erneuert. Zur Verbesserung von Belüftung und Beleuchtung im Dachgeschoß wurden auch die bis dahin eingebauten Dachluken durch moderne Dachfenster ersetzt.
Ebenso konnte durch die Isolierung eines Stücks nicht ausgebauten Dachbodens ein Raum für die Trocknung und Lagerung von Tee aus dem Klostergarten gewonnen werden. 
Das Projekt wurde mit einer großzügigen Zuwendung durch das Bonifatiuswerk deutscher Katholiken gefördert. Zum wiederholten Mal konnten wir mit seiner Hilfe finanziell aufwendige Vorhaben verwirklichen, wofür wir sehr dankbar sind.
9. bis 13. Juli
Konventsbesuch im Kloster Burg Dinklage 
Mit einem kleinen Bus des Reiseunternehmens „Mellensee Tours“ reisten 19 Schwestern unseres Konvents vom 9. bis 13. Juli zu einem Besuch nach Dinklage in die Abtei St. Scholastika. Die Anfänge des Klosters gehen auf die Gründung durch Alexanderdorfer Schwestern im Jahr 1949 zurück.
Der Austausch der Schwestern beider Konvente, die gemeinsame Feier der Gottesdienste und die Lectio divina – die vom hl. Benedikt den Mönchen „ins Stammbuch geschriebene“ geistliche Lesung der heiligen Schrift – füllten die Tage der Begegnung.
Im Abstand von einigen Jahren gibt es solche Konventbesuche, so daß nahezu alle Schwestern schon im jeweils anderen Kloster zu Gast waren. 

Diesmal waren wir eingeladen, uns näher mit Gestalt und Wirken des auf Burg Dinklage geborenen Kardinals Clemens August von Galen bekannt zu machen. Im Jahr 2005 war er wegen seines unerschrockenen Eintretens als Bischof von Münster gegen den nationalsozialistischen Terror seliggesprochen worden.

Gegenwart und Zukunft nahmen wir in den Blick mit dem Motto des diesjährigen Pfingsttreffens der geistlichen Bewegungen in Stuttgart: „Bleibt geistlich, bleibt in Bewegung!“ In Kleingruppen sprachen wir über unsere eigenen Erfahrungen „geistlicher Bewegtheit“ und über Schritte, die – vom Geist Gottes bewegt – in den kommenden Jahren in der Kirche, in unseren Gemeinschaften und von jeder einzelnen zu machen sind.  

Zur Eucharistiefeier des St. Benedikts-Festes am 11. Juli waren vier Benediktiner aus dem Benediktinerpriorat Damme gekommen. Der geplante Sekt-Empfang nach dem Hochamt fand wegen des regnerischen Wetters nicht im Innenhof, sondern im Tagesraum statt. Eine Gruppe aus beiden Schwesternkonventen musizierte, und Kanons und geistliche Lieder verbanden alle zu einer singenden Gemeinschaft.

Für den Nachmittag hatten die Dinklager Schwestern im 
Saal der Ökonomie ein Schattenspiel vorbereitet. Aufgeführt wurde ein Märchen von Ernst Wiechert: „Die drei Ringe“. 

Alle waren beeindruckt von der tiefen Wahrheit der Geschichte und der gelungenen Inszenierung.

Nach der Vesper war eigentlich ein bunter festlicher Abend mit Buffet im Garten vorgesehen. Aber das kühle und sehr wechselhafte Wetter ließ ein Gartenfest nicht ratsam erscheinen. So wurde es ein bunter Abend mit Buffet im Tagesraum.  

Für den Vormittag des Donnerstags standen verschiedene Angebote zur Auswahl: ein Ausflug ins Priorat Damme, ein Spaziergang zur Schweger Mühle, Besichtigung von Sr. Antjes Ikonenwerkstatt. Die meisten Alexanderdorfer Schwestern entschieden sich für die Fahrt nach Damme, wo sie das Bildungshaus mit Kapelle, Schwimmbad, Gastzimmern und Laden besichtigen konnten und auch das bekannte Labyrinth im Park. Die Mönche bewirteten sie zum Abschluß noch mit Gebäck und Saft und erzählten von ihrer Arbeit im Haus. 
Ihren Abschluß und Ausklang fanden die reich erfüllten Tage mit einer Rekreation am Abend, in der die Erlebnisse der gemeinsamen Tage noch einmal allen präsent wurden.

Am Freitag nahmen wir Abschied – mit dem Ausblick auf ein neues Treffen, bei dem wir dann unsere Dinklager Schwestern bei uns in Alexanderdorf begrüßen können.
Zu Hause wurden wir von den Daheim Gebliebenen freudig begrüßt. Für sie waren die Tage zu Ende, an denen sie als kleine Gruppe in unserer Klosterkirche das Stundengebets feierten. Alle waren froh und dankbar, als die Vesper am Abend wieder „in normaler Besetzung“ gesungen wurde.  
Im Wissen, daß „wir überall dem gleichen Herrn dienen“, wie Benedikt schreibt, gingen am nächsten Tag alle an die gewohnten Aufgaben.
 

1. Juli

Glaube und Verantwortung – Jüdisch-Christlicher Dialog 
im Kloster St. Gertrud in Alexanderdorf

Ist Verantwortung ein religiöser Begriff? Wie lernt man, Verantwortung zu übernehmen? Diese und andere Fragen warf Dr. Boris Schapiro, Mitglied einer jüdischen Gemeinde in Berlin, in seinen Betrag zum diesjährigen interreligiösen Dialog auf, der zum Thema „Glaube und Verantwortung“ am Sonntag, den 1. Juli im Kloster Alexanderdorf stattfand. Im vergangenen Jahr hatte sich die Auftaktveranstaltung zur Reihe jüdisch-christlicher Gespräche mit dem Gottesbild aus jüdischer und christlicher Sicht befaßt.
„Wo bist du Adam?“, lautet die erste Frage Gottes an den von ihm geschaffenen Menschen, erinnerte Dr. Schapiro. Es ist die Frage nach der Verantwortung des Menschen für sein Handeln. Nimmt man den Faden der uralten biblischen Geschichten auf, so trifft man bald auf eine weitere Kernfrage ethischen Handelns. 

„Bin ich der Hüter meines Bruders?, so Kain bei seinem Versuch, sich gegenüber Gott zu rechtfertigen. Kains Neid auf Abel führte bekanntlich zum Mord. Gott stellte ihn darauf hin zur Rede. 
Unsere Antwort als Mensch auf das Gebot Gottes, anderen Menschen gegenüber menschlich zu handeln, entwickelt sich im Laufe der Geschichte, lautetet eine These Dr. Schapiros. Er wies darauf hin, dass 1946 erstmals der Begriff „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ als juristischer Begriff zur Ahndung der Kriegsverbrechen bei den Nürnberger - und Tokyoter Prozessen definiert und benutzt wurde.

Wie beim ersten jüdisch-christlichen Gespräch in Alexanderdorf folgte auch diesmal auf die beiden Statements von Dr. Boris Schapiro und Schwester Johanna Schwalbe, Benediktinerin in Alexanderdorf, eine rege Diskussion der Teilnehmer. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Matthias Scholz, dem ehrenamtlichen Bürgermeister in Kummersdorf-Alexanderdorf.

Im Zentrum der diesjährigen jüdisch-christlichen Begegnung standen Überlegungen, was es heute bedeutet, aus dem Glauben heraus verantwortlich zu handeln. Angesichts der enormen Herausforderungen unserer Zeit, der Sorge um soziale Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung sind die Kräfte des einzelnen und sein Wirkungsradius begrenzt. Dennoch haben wir die Möglichkeit, dort, wo uns das Leben hingestellt hat, Verantwortung zu übernehmen. 
Im Blick auf die Fülle an Aufgaben brachte ein Teilnehmer Exupérys Kleinen Prinzen ins Spiel. Dort ist es der Fuchs, der dem kleinen Prinzen beim Abschied seine Erkenntnis mit auf den Weg gibt: „ Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen“, sagt der Fuchs. „Aber du darfst sie nicht vergessen. Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Der kleine Prinz wiederholt den Gedanken, um ihn sich zu merken.

Gabriele Palm-Funke

24. Juni

Karl-Heinz Klaus verstorben

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10. Juni

Berufungsjahr für junge Leute zwischen 18 und 35 Jahren

Im Erzbistum Berlin wird von Oktober 2007 bis Juli 2008 zum dritten Mal zu einem "Berufungsjahr" eingeladen.

Unter dem Leitwort "Komm und sieh! Der Einladung zum Leben folgen" haben junge Leute die Gelegenheit, lebendige christliche Gemeinschaft zu erfahren. Gemeinsam können sie sich ihren Fragen an das Leben stellen, Formen des Gebets und der Meditation einüben, Gott in seinem Wort auf die Spur kommen.

Eine Gruppe engagierter Christen in verschiedenen Lebensformen - ein Ehepaar, Priester und zwei Ordenslschwestern - begleitet die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf ihrem Weg.

Das Konzept des Berufungsjahrs sieht einmal monatlich ein Treffen aller Teilnehmenden vor zum Austausch über den Glaubensweg, den die einzelnen im Alltag gehen. Sie werden in unserem Kloster stattfinden, sonntags von 14.00 bis 20 Uhr. Dabei erhalten sie jeweils konkrete Impulse und lernen Möglichkeiten und Ausdrucksformen gelebten Glaubens kennen.

Am vergangenen Sonntag kam das Team des Berufungsjahrs hier in Alexanderdorf zusammen, um die inhaltliche Planung voranzubringen und organisatorische Fragen zu klären. 

Wir hoffen, daß viele Jugendliche sich von dem Angebot ansprechen lassen und die Chance eines solchen geistlichen Weges annehmen werden.

5. Juni
50jähriges Profeßjubiläum unserer Schwester Angela
Das Profeßjubiläum unserer Schwester Angela brachte Gäste aus nah und fern gemeinsam mit dem Schwesternkonvent zu einer frohen Festfeier zusammen.
In der Euchariestiefeier des Festes des hl. Bonifatius sprach unsere Mitschwester die Worte der Profeßerneuerung: "Vor fünfzig Jahren habe ich Beständigkeit Gehorsam, und klösterlichen Lebenswandel gelobt. ... In Dankbarkeit bekräftige ich heute dieses Gelöbnis." 

Am Nachmittag trafen sich Schwestern und Gäste zu einer fröhlichen Runde bei Musik und Tanz.

 


Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle vor der Kirche zur Gratulation.
Hier zu sehen Weihbischof Wolfgang Weider (Berlin) mit der Jubilarin.

Ökumenische Vesper am Pfingstmontag
16.30

Die Ansprache hält Generalsuperintendent i. R. Günter Krusche, Berlin

Es singt der Evangelische Jugendchor Zossen

20. Mai 2007
Mitgliederversammlung des Fördervereins Kloster Alexanderdorf e.V.

Zur diesjährigen Versammlung des Fördervereins Kloster Alexanderdorf e.V. kamen am Sonntag, 20. Mai 2007, ca. 50 Mitglieder und einige Gäste in unserem Kloster zusammen. 
Die Vereinsvorsitzende, Frau Claudia Scholz, legte den Rechenschaftsbericht für das Geschäftsjahr 2006 vor. Das zahlenmäßige Wachstum wie die erbrachten Hilfen des Vereins sind Grund zu Freude und Dankbarkeit. Zeigt doch das Engagement so vieler, daß ihnen das Dasein des Klosters hier in der Mark Brandenburg wichtig ist. 
Alle Vorstandsmitglieder waren bereit, weiter im Verein mitzuarbeiten und wurden durch die Anwesenden durch Handzeichen bestätigt. 
In Zeiten weniger werdender Kräfte ist es gut, sich auf das Wesentliche zu besinnen: diesen Ort als Stätte der Gottesverehrung zu erhalten und zu stärken, wo viele Menschen Besinnung und Ermutigung finden.



Den Abschluß der Mitgliederversammlung bildete eine „Geistliche Abendmusik“ in der Klosterkirche. Herr Martin Ludwig aus Berlin spielte meisterlich auf der Orgel Werke von Bach, Händel, Felix M. Bartholdy u.a. Seine Frau Martina Ludwig sang das Kleine Geistliche Konzert von H. Schütz „Ich will den Herrn loben allezeit“.
Mit dem Gesang der Sonntagsvesper schloß die Zusammenkunft. 
Als Termin für die nächste Mitgliederversammlung wurde der 25. Mai 2008 in Aussicht genommen.
Geistliche Abendmusik im Kloster Alexanderdorf
am Sonntag, 20. Mai
16.30 Uhr in der Klosterkirche
Zum Programm
8. Mai 2007
Zurück im Alltag
Nach drei erlebnisreichen Ferienwochen geht das klösterliche Leben in Alexanderdorf ab heute wieder seinen gewohnten Gang.

Höhepunkt der diesjährigen Aktivitäten war eine Konventfahrt zum Benediktinerkloster Huysburg bei Halberstadt.
Seit vielen Jahren gibt es Kontakte mit den Mönchen, geistlichen Austausch und immer wieder auch frohes Miteinander. 

Besonders interessiert waren die Schwestern an den Veränderungen, die in mühevollen jahrelangen 
Sanierungsarbeiten die Huysburg zu einem eindrucksvollen Ensemble romanischer bis barocker Baukunst wiedererstehen ließen.


Mit fachkundiger Führung wurden die erneuerten Gebäude besichtigt. Fast alle Schwestern kennen die Huysburg noch aus DDR-Tagen und waren entsprechend beeindruckt von den Veränderungen an den Bauten, aber auch von dem Konzept mit dem die Benediktiner die neu entstandenen Möglichkeiten für die Gästearbeit nutzen wollen.
Weil in der Erholungszeit unser Gästehaus geschlossen ist, konnten wir mit Ruhe daran gehen, Fußboden und Mobiliar im  Gästerefektorium zu erneuern. Der Raum hat durch die einheitlichen Tische und Stühle eine ansprechende und klare Einfachheit gewonnen, was auch die Arbeitsabläufe für die Gästeschwestern erleichtern wird.


Unterdessen sind die Dacharbeiten für einige Zeit zum Stillstand gekommen. Es hat sich gezeigt, daß drei der sechs Stiele, die das Gebälk in unserer Kirche tragen, so stark vom Holzwurm befallen sind, daß sie bis zur Hälfte erneuert werden müssen. Diese Arbeiten sollen abgeschlossen sein, bevor die Dachsteine auf dem Kirchendach verlegt werden.  
25. April 2007
Wir machen Ferien
Schon seit einer Woche ist Erholung angesagt: 
Spaziergänge und Wanderungen, Radtouren zu sehenswerten Zielen in der näheren Umgebung, Museumsbesuche in der vielfältigen Kulturlandschaft Berlins, Spielen, Briefeschreiben, Lesen oder Ausschlafen. Jede Schwester gestaltet ihre Ferientage ein bißchen anders. 
Vor und nach den Gottesdiensten werden die Verabredungen für den nächsten Tag getroffen.

Für die Mobilität sorgten Freunde des Klosters, die dafür einen Tag aus Berlin kamen, um unseren ansehnlichen Fahrradbestand für die verschiedenen Unternehmungen flott zu machen.

13. April 2007
"Auf''s Dach gestiegen"
Die Bauarbeiten zur Erneuerung des Kirchendachs haben begonnen. 
In den nächsten Wochen wird der gesamte Flügel (Kirche und anschließender Wohnbereich 
der Schwestern) nach gut 25 Jahren ein neues Dach erhalten.
21. März 2007
Besuch des Nuntius
Heute, am "Hochfest des Heimgangs unseres hl. Vaters Benedikt", konnten wir den Apostolischen Nuntius in der Bundesrepublik Deutschland, Erzbischof Erwin Ender, in unserem Kloster begrüßen.

Nach der gemeinsamen Feier des Festhochamts, bei dem Msgr. Dr. Ewald Nacke (Nuntiatur Berlin) und Prof. Dr. Franz-Georg Friemel (Erfurt) konzelebrierten, hatte der Konvent Gelegenheit zu einer kurzen Begegnung mit den Gästen. 

Bei einem anschließenden Rundgang gab Äbtissin Ursula Schwalke ihnen einen Einblick in die Lebens-und Arbeitsbereiche der Schwestern.

28. Februar 2007
Ökumenisches Gespräch

Gemäß langjähriger Tradition kamen am 28. Februar 21 Teilnehmer und Teilnehmerinnen „Ökumenischen Gespräch“ in unserem Kloster zusammen.

Zum Thema „Die Heiligen und ihre Verehrung“ hörten sie zwei einführende Referate aus evangelischer und katholischer Sicht. Evangelische Christen orientieren sich in ihrem Verständnis und ihrer Sprache an den reformatorischen Bekenntnisschriften und wünschen sich einen evangeliumsgemäßen Umgang mit den Heiligen. Bestimmte Formen katholischer Volksfrömmigkeit lösen auch heute noch Befremden und scharfe Distanzierung aus.

Dies zu vermeiden, sind Katholiken gehalten, sich an das Zeugnis der Schrift und die kirchliche Tradition mit ihren ekklesiologischen, liturgischen und spirituellen Aspekten zu halten.

Die anschließende Diskussion brachte die Unterschiede der verschiedenen Auffassungen zur Sprache. Gleichzeitig wurde auch Verbindendes sichtbar – die gemeinsame Dankbarkeit über das sichtbare Wirken der Gnade Gottes im Leben konkreter Menschen.

23. Februar 2007
Medieninteresse
Im Umfeld der großen christlichen Feiertage sind kirchliche Themen in den Medien besonders gefragt. 

Gestern sammelten zwei Korrespondenten der Deutschen Presseagentur Informationen über unsere Hostienbäckerei, das Gästehaus und unsere Angebote für Gäste. 
Das Ergebnis ihrer Recherchen wird in den nächsten Tagen für Interessenten bei der DPA zur Verfügung stehen.

Heute wurden drei Journalistinnen der "Bauernzeitung" durch den Klostergarten, die Paramentenwerkstatt und die Hostienbäckerei geführt. 
Die Wochenzeitschrift ist in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen verbreitet.
Ihre Leser sollen in ein paar Wochen, kurz vor Ostern, einen Einblick in klösterliches Leben in der Mark Brandenburg erhalten können.

19. Januar 2007
Sturmtief "Kyrill" fällt wertvollen Baum
Bei den heftigen Stürmen des gestrigen Tages und der vergangenen Nacht kamen wir, wie auch unsere Nachbarn, mit dem Schrecken davon.

Am Morgen fanden wir in unserem Klausur-Park einen der alten Bäume umgestürzt.

Er war noch vom Grafen von Schwerin, dem Besitzer des  Alexanderhofes bis 1933, gepflanzt worden. Dieser war als Dendrologe mit Vorliebe für seltene ausländische Koniferen bekannt. 

Wie man am Bild des gesplitterten Holzes sehen kann, 
war der ca. 15 Meter hohe Baum relativ gesund.

Es zeigt sich, welche Kraft der Orkan entfaltet hatte, 
und wir sind dankbar, daß nicht größere Schäden entstanden sind.

 

Etwas Gutes bringt die gegenwärtige Wetterlage mit sich: 
Der Grundwasserspiegel in der trockenen Mark Brandenburg 
ist merklich gestiegen - und unsere Goldfische freuen sich über viel Wasser im Teich.
5. Januar 2007
Wegen unserer Konvent-Exerzitien bleibt das Gästehaus 
vom 13. bis 21. Januar geschlossen.
11. Dezember 2006
Gottesdienstzeiten an Weihnachten und zum Jahreswechsel
30. November 2006
Änderungen in der Telefonanlage
Mit der heutigen Umwandlung der Nebenstellen in unserer Telefonanlage von zwei- 
auf dreistellige Durchwahlnummern ergeben sich für alle Anschlüsse Änderungen.

Unser Faxgerät ist ab sofort unter (033703)916-214 zu erreichen.
Die Durchwahl der Hostienbäckerei ist (033703)916-228.

Der Hauptanschluß des Klosters bleibt (033703)916-0.
Von dort aus wird Ihr Gespräch gern weitergeleitet.
10. November 2006
Neue Fürbitten Lesejahr C
128 Seiten, 17 x 24 cm, zweifarbig, gebunden, mit Leseband
St. Benno-Verlag 2006
ISBN 3746221374
9,90 EUR


Zum Beginn des neuen Kirchenjahrs erschien im St. Benno-Verlag der dritte Teil der "Neuen Fürbitten". 
Damit ist die Neuausgabe zum "Allgemeinen Gebet", die in unserem Kloster erstellt wurde, abgeschlossen.
Das Buch umfaßt Fürbitten für alle Sonntage, für Hochfeste und weitere Feiertage, sowie für besondere Anlässe.
Gerhard Bergrich, 
Johanna Schwalbe OSB
Das Himmelreich 
gleicht einem Schatz
Texte der hl. Gertrud von Helfta
zu Bildern aus der 
Drübecker Altardecke
ca. 50 Seiten, gebunden
Beuroner Kunstverlag 2006
ISBN 3-87071-146-9
14,- EUR
Ein Beitrag zum 750. Geburtstag der hl. Gertrud in diesem Jahr
9. November 2006
Unser neues Auto

Am 8. November konnten wir beim Bonifatiuswerk in Paderborn
unser neues Klosterauto in Empfang nehmen.

Es wurde finanziert von der MIVA –  Motorisierende Innerdeutsche Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft,
die seit 1949 katholische Gemeinden und Einrichtungen in der Diaspora unterstützt.

Wir sind dankbar für diese Hilfe, denn Alexanderdorf ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreichbar. Die nächste Busstation ist 4 km entfernt.
So sind wir wie alle unsere Nachbarn für die alltäglichen Besorgungen auf Motorisierung angewiesen.

Das neue Gefährt wurde am folgenden Tag nach der Eucharistiefeier von den Schwestern gebührend bewundert und für die kommenden Fahrten gesegnet.