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Äbtissinnenwahl
in Dinklage Äbtissin
Máire Hickey trat nach philologischen Studien und akademischer Tätigkeit in
Oxford 1974 in Dinklage ein, wo sie 1977 die Profeß ablegte. 1983 und 1995
wurde sie für jeweils 12 Jahre zur Äbtissin gewählt. Nach langjährigem
Engagement als 1. Vorsitzende der Vereinigung der benediktinischen Frauenklöster
im deutschen Sprachgebiet (VBD), war sie von 1997 bis 2006 die erste Moderatorin
der Communio Internationalis Benedictinarum (CIB). In dieser Position war sie maßgeblich
beteiligt an der Entwicklung und Gestaltung eines neuen Miteinanders der
Benediktinerinnen weltweit. Neuer
Prior-Administrator in Weingarten P.
Basilius wurde 1938 in Mährisch Schönberg (Sudetenland) geboren. Er war vor
seinem Klostereintritt Pfarrer in der Diözese Bamberg. In Maria Laach war er
zuständig für die Informationshalle, die für die Touristen und
Kirchenbesucher eingerichtet worden ist, und begleitete Exerzitien und
Einkehrtage in Maria Laach und zahlreichen anderen Klöstern. Benediktinerinnen
kehren nach 90 Jahren nach Böhmen zurück Das
Wirken der Benediktinerinnen in Tschechien, dessen Ursprünge in das Jahr 973
zurückreichen, fand im Zuge der Säkularisierung unter Kaiser Joseph II. im
Jahr 1782 ein vorläufiges Ende. 1889 war in Prag das erste Frauenkloster der
Beuroner Kongregation gegründet worden. Nach dem Ersten Weltkrieg verließen
die überwiegend deutschen Schwestern die neu errichtete Tschechoslowakei und
zogen nach Österreich (St. Gabriel, Bertholdstein). Die
Idee für ein benediktinisches Frauenkloster im heutigen Tschechien kam erstmals
im Jahr 1992 in Polen auf, verknüpft mit der Voraussetzung, daß tschechische
Schwestern an der Neugründung beteiligt würden. Eine wesentliche Rolle spielte
dabei Sr. Anežka Najmanová, die sich seit 1997 um potentielle Mitschwestern in
ihrer tschechischen Heimat bemühte. Nachdem sie zwei Frauen zur Teilnahme an
ihrem Projekt gewonnen hatte, zogen die drei Schwestern 2004 nach München in
die Kommunität Venio, deren Priorin Sr. Lucia Wagner 2003 zur Delegatin für
die Prager Neugründung ernannt worden war. Die
drei tschechischen Schwestern gehören rechtlich zur Kommunität Venio und
bilden zusammen mit einer Schwester der Münchner Kommunität den Gründungskonvent.
Die Gebäude des neuen Klosters wurden von den Mönchen der Abtei Brevnov zur
Verfügung gestellt. Das Anwesen ist ein traditionsreicher Wallfahrtsort zur
heiligen "Maria vom Siege" mit Kirche, Pfarrhaus und Pilgerhaus. Nach
aufwendigen Renovierungsarbeiten werden Pfarrhaus und Pilgerhaus nun als
Konventgebäude und Gästehaus genutzt. Benediktinerinnen
vom Heiligsten Sakrament verlassen das Kloster Hamicolt Das
Kloster war ursprünglich ein Bauernhof, der dem Bistum Münster vermacht worden
war. 1856 ließen sich Redemptoristen in Hamicolt nieder, die das Haus nach
einigen Jahren als Folge des Kulturkampfes schließen mußten. 1891 übernahmen
deutsche Benediktinerinnen aus dem niederländischen Oldenzaal das Kloster. Von
Hamicolt aus wurden 1898 das Priorat Vinnenberg (Kreis Warendorf) und 1902 die
spätere Abtei Varensell (Kreis Gütersloh) gegründet. Im Laufe der
Klostergeschichte haben fast 300 Schwestern in Hamicolt gelebt. Eine
franziskanische Frauengemeinschaft wird in das Kloster einziehen und die
Hostienbäckerei sowie das Gästehaus weiterführen. Benediktinerinnen
von St. Gabriel schließen sich der Föderation von der hl. Lioba an Der
Konvent bereitet nun seinen Umzug nach St. Johann bei Herberstein vor, der 2008
erfolgen soll. Dort wird sich die Gemeinschaft in einem eigenen Haus in
Verbindung mit dem "Haus der Frauen - Erholungs- und Bildungszentrum der Diözese
Graz-Seckau" nach ihren Möglichkeiten an den apostolischen Aufgaben
beteiligen. 14.
Sommer-Workshop chinesischer Theologiestudenten in Europa Neben
geistlichen Angeboten stehen Besuche an geschichtlich, kulturell und religiös
bedeutsamen Stätten auf dem Programm. Die Teilnehmer des
"Sommer-Workshops" stammen aus verschiedenen chinesischen Provinzen
und Diözesen; sowohl aus der staatlich anerkannten Kirche also auch aus der
sog. Untergrundkirche. Neben der Weiterbildung bietet er Gelegenheit, über
Grenzen hinweg Kontakte zu knüpfen und will so einen Beitrag zur Versöhnung
innerhalb der Kirche in China leisten. Neue
Veranstaltungsreihe in Einsiedeln Graphische
Sammlung Göttweig ONLINE Die
schrittweise erfolgende digitale Erfassung der mit über 30.000 Blättern größten
österreichischen Privatsammlung historischer Druckgraphiken wird in Kooperation
des Stiftes mit der Donau Universität Krems umgesetzt. Datenbank
"Monastische Informationen" Das
Register liegt in zwei Versionen vor: als Microsoft-Works-Datenbank (Version
4.0) "*.wdb" und als Excel-Tabelle "*.xls". |