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150
Jahre Benediktinerinnen vom Hlst. Sakrament in Osnabrück Am
8. Dezember feierten die Benediktinerinnen vom Hlst. Sakrament das 150. Jahr
Jubiläum ihres Klosters, am gleichen
Tag an dem auch das Dogma von der Immaculata Conceptio der Gottesmutter Maria -
dem Patrozinium des Klosters - von Papst Pius IX. offiziell verkündet wurde. Viel
tut sich in 150 Jahren. Da war z. B. das 21 Jahre lange Exil im niederländischen
Oldenzaal während des Kulturkampfes, die Bombardierung des Klosters im 2.
Weltkrieg, der Wiederaufbau, das Fehlen von Neueintritten in den 28 Jahren
zwischen 1961 bis 1989. Viele Neuanfänge waren und sind nötig im Leben, wenn
man alt wird. Das
festliche Hochamt zelebrierte Bischof Franz-Josef Bode, der auch die Predigt
hielt, mit Dr. Plock und Dr. Wöste, die auch sonst regelmäßig mit den
Schwestern die Eucharistie feiern. Die Verbundenheit von Kloster und Bistum ist
lebendig und groß. Musikalische
Unterstützung erhielten die Schwestern von Professor Reiner Schuhenn
(Köln) an der Orgel und der Schola Invocare mit Sr. Emmanuela Kohlhaas
(Köln). Im
Festakt sprachen nach der Begrüßung durch Priorin Angelica Schmidt Grußworte
der Ministerpräsident von
Niedersachsen Christian Wulff, Hans-Jürgen Fip, Oberbürgermeister von Osnabrück,
P. Gaudentius Sauermann (Nütschau), der Assistens Religiosus der Deutschen Föderation
der Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament. Die Festansprache hielt als
Vorsitzende der Deutschen Föderation Priorin Johanna Domek (Köln). Sie wie
auch all die verschiedenen Gäste machten deutlich, in welch vielfältiger
Verbundenheit die Klostergemeinschaft ihr meist stilles Zeugnis gibt in dieser
Zeit. Später
war noch ein Film zu sehen, den die Schwestern gemeinsam mit und unterstützt
von Frau Annabella Weber aus Berlin in Vorbereitung dieses Jubiläums
erarbeiteten. Dieser Videofilm gehört zu den greifbaren Schönheiten, die man
am Ende von einem Tag voller Schönem, eben einem richtigen Fest, mitnehmen
durfte. Sr.
Johanna Domek, Köln |